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Kalibrierung für Ihr Mikroskop oder Messsystem

Akkreditierte Kalibrierung (DAkkS Kalibrierung)

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Messungen auf durchgehend hohem Niveau sind nur möglich, wenn die Geräte regelmäßig auf der Grundlage von genormten Standardvorgaben kalibriert werden.

TTService bietet seinen Kunden einen Kalibrierungsservice, der 1-mal jährlich in Anspruch genommen werden sollte, um höchste Messgenauigkeit bei der Qualitätskontrolle zu gewährleisten.

Weshalb ist eine Kalibrierung von Messmitteln...

....erforderlich? Wann genügt eine Werkskalibrierung und wann ist eine akkreditierte Kalibrierung notwendig? Dieser Beitrag gibt einen Überblick darüber, was bei der Überwachung und Wartung von Messgeräten zu beachten ist.

Die Norm für Qualitätsmanagementsysteme DIN EN ISO 9001:2008 legt in Abschnitt 7.6 wesentliche Anforderungen zur Überwachung von Messmitteln fest, soweit diese zur Sicherstellung gültiger Ergebnisse und damit einer gleichbleibenden Produktqualität eingesetzt werden. In festgelegten Zeitabständen sind Messmittel durch Kalibrierung auf die nationalen Normale zurückzuführen, bei Bedarf zu justieren und so zu kennzeichnen, dass der Kalibrierstatus erkennbar ist. Wird bei der Kalibrierung festgestellt, dass das Messmittel die Anforderungen nicht erfüllt, muss der Anwender die Gültigkeit früherer Messergebnisse bewerten und geeignete Maßnahmen bezüglich des Messmittels und aller betroffenen Produkte ergreifen. Regelmäßige Kalibrierung sichert somit die Produkt- oder Dienstleistungsqualität auf Basis von international vergleichbaren Messergebnissen. Dies schafft Rechtssicherheit hinsichtlich der Produkthaftung sowie für Abnahmeprüfungen und Begutachtungen.

Zur Rekalibrierung von Messmitteln, die wiederum als Normale zur Überwachung weiterer Mess- und Prüfmitteln dienen, ist wegen der sichergestellten Rückführung auf nationale Normale eine DAkkS-Kalibrierung zu empfehlen.

Akkreditierte Kalibrierung (DAkkS Kalibrierung)

Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) ist die nationale Akkreditierungsstelle der Bundesrepublik Deutschland, unter anderem zur Begutachtung, Akkreditierung und Überwachung von Prüf- und Kalibrierlaboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025. Die Norm beinhaltet Forderungen an die technische und fachliche Befähigung des Laboratoriums sowie dessen Qualitätsmanagementsystem.

DAkkS-Kalibrierscheine können nur über die im QM-Handbuch beschriebenen und vom DAkkS veröffentlichten Messgrößen des akkreditierten Kalibrierlabors ausgestellt werden. Durch regelmäßige externe Begutachtung und Reakkreditierung wird ein hohes Qualitätsniveau gewährleistet, das im Wesentlichen durch rückgeführte Normale, definierte Umgebungsbedingungen und Messverfahren sowie qualifiziertes Personal erreicht wird. Der hohe Verfahrens- und Personalaufwand führt zu hochpräzisen Messergebnissen, spiegelt sich jedoch auch in erhöhten Kosten für die Kalibrierung wieder.

Ein zusätzlicher Vorteil für die akkreditierte Kalibrierung besteht durch die weltweite Anerkennung der DAkkS-Kalibrierscheine. Sie ist zurückzuführen auf multilaterale Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung der Akkreditierungssysteme, die die europäische Dachorganisation European Cooperation For Accreditation (EA) mit der internationalen Vereinigung International Laboratory Accreditation Cooperation (ILAC) getroffen hat.

Kalibrierintervalle

Der Abstand zwischen zwei Kalibrierungen für Mess- und Prüfmittel wird als Kalibrierintervall bezeichnet und muss vom Anwender gemäß seiner Anforderungen selbst festgelegt und überwacht werden. Wesentliche Punkte für die Festlegung des Intervalls sind:

Messgröße und zulässiges Toleranzband
Beanspruchung, Einsatzhäufigkeit, Umgebungsbedingungen der Mess- und Prüfmittel
Stabilität der zurückliegenden Kalibrierungen
benötigte Messgenauigkeit
firmenspezifische Anforderungen des Qualitätssicherungssystems


Für den Einsatz unter normalen Bedingungen gilt ein Kalibrierintervall zwischen ein bis zwei Jahren als Richtwert. Für Messmittel, die zur regelmäßigen Begutachtung, Überprüfung der Arbeitssicherheit, Qualitätssicherung von Produkten und Dienstleistungen sowie unter extremen Bedingungen eingesetzt werden, empfiehlt sich die Kalibrierung nach einem Jahr.

Werkskalibrierung (ISO-Kalibrierung)

Werkskalibrierungen werden häufig von Herstellern oder nicht akkreditierten Laboratorien durchgeführt, deren Messmittel der Überwachung nach DIN EN ISO 9001:2008 unterliegen. Eine externe Beurteilung der technischen und fachlichen Befähigung, wie bei akkreditierten Laboratorien, ist nicht erforderlich. Werkskalibrierscheine sind inhaltlich mit dem Kalibrierlabor abstimmbar. Sofern kein anerkanntes Messverfahren zur Anwendung kommt, ist die Rückführbarkeit der Messergebnisse im Kalibrierschein nachzuweisen. Die Messunsicherheit kann aufgeführt sein und es werden normalerweise die gleichen Kriterien wie für eine akkreditierte Kalibrierung angewendet. Der im Gegensatz zur akkreditierten Kalibrierung geringere Verfahrens- und Personalaufwand spiegelt sich in günstigeren Kosten wider. Die ISO-Kalibrierung ist eine echte Alternative falls keine DAkkS-Kalibrierung für die erforderliche Messgröße angeboten wird oder diese aus Kostengründen unattraktiv ist. Vorsicht ist jedoch bei unklarer Rückführbarkeit der Messergebnisse geboten. Auditoren können die Werkskalibrierung dann anzweifeln oder ablehnen.

  • Eingangsprüfung (Ermittlung ob das Gerät innerhalb der Spezifikation ist)
  • Erstellung eines normgerechten Kalibrierscheins
  • Anbringen einer Kalibriermarke mit Kalibrierdatum
  • Erneuerung der Batterie bei batteriebetriebenen Prüfmitteln
  • Reinigung der Prüflinge

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